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Über das Kurort

Geschichte

Die Idee für die Errichtung von einem großen bulgarischen Kurort entsteht mitte der 50-er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die Wahl trifft ganz natürlich auf das Gebiet Usunkum (aus dem türkischen – langer Strand) nördlich von Varna. Der Ort vereinigt unberührten Urwald und breiten Strand. Eine von den außerordentlichen Sehenswürdigkeiten hier, von der heute nur die Erinnerung geblieben ist, war der große Süßwassersee nur hundert Meter vom Meer entfernt, in dem Schildkröten lebten. An seiner Stelle befindet sich heute die zentrale Kurortsattraktionszone mit dem Modell des Eifelturms, mit dem Riesenrad und Hotel International.
Der Aufbau von Goldstrand begann 1956. Fast 10 Jahre vergingen bis alle großen Hotelkomplexe und Lokale, die im ursprünglichen Entwurf des Kurorts waren, errichtet wurden. Gemäß der Idee jener Zeit sollte der Kurort die Möglichkeit für Familienurlaub am Meer mit dem Potenzial eines der renommiertesten bulgarischen Balneozentren vereinigen. Das Projekt des Komplexes wurde von einem Team aus 30 bulgarischen Architekten ausgefertigt und sein Aufbau verlief in drei Etappen. In der ersten Etappe wurden kleine vor allem zweistöckige Hotels an der Küste gebaut. Später erschienen auch die Hotelkomplexe und die Vergnügungsstätten in der zweiten und dritten Linie. Die letzte Bauetappe von Goldstrand wurde 1966 abgeschlossen. So begann in Bulgarien die Entwicklung von einem umfangreichen Programm für die Durchsetzung des Landes als europäisches Reiseziel für Meerestourismus.
Das Seebad erlebte einen wirklichen Boom Ende der 90-er Jahre des 20.Jhs, als das ehemalige Staatseigentum privatisiert wurde. Seit dem Jahr 2 000 ist Goldstrand ein vollständig privatisierter Kurort, und so begann er “sein zweites Leben”. Heute ist die Hotelanzahl im Komplex über 70 und die Betten sind über 30 000. Die großen Investitionen, die in den letzten Jahren gemacht wurden, über 500 Mill Euro, die die neuen Besitzer im Bau von Hotels der höheren Kategorien, in der Rekonstruktion und in der Modernisierung von ihrem Eigentum, in der Infrastrukturverbesserung, sowie für das Errichten von neuen Vergnügungsstätten investierten, trugen dazu bei, dass der Kurort ein Reiseziel mit europäischer Bedeutung wurde und dass sich dieser zu einem bevorzugten Ferienort für immer mehr ausländische und bulgarische Touristen entwickelt.